Hach, sie ist einfach wunderschön, mit ihrem farbigen Display, dem verchromten Kaffeestärkeregler und dem mattsilbernen Gehäuse. Ja, wir haben ein neues Spielzeug im Hause Bluephod. Nach der immer noch hoch geschätzen
Krups-Küchenmaschine haben wir uns jetzt einen Kaffeevollautomaten zugelegt - die
Saeco Primea Touch Plus New Generation. Zuerst mal vorneweg: Es kursieren im Internet viele Berichte, die besagen, dass diese Maschine scheisse ist. Diese Berichte beziehen sich jedoch
auf die erste Generation, die offensichtlich ein erhebliches Problem mit der Milchschaumzubereitung hatte. Wir Schlaubischlümpfe haben uns natürlich die Next Generation besorgt, weil die ja bekanntlich eh viel besser als die Original ist. Ich sach nur gelbe Hemden ...
Nun steht das wunderschöne Gerät neben unserer Krups und leuchtet vor sich hin (der Standby-Modus geht erst nach 15 Minuten los) und bin schon etwas hibbelig, weil ich natürlich gleich mal dieganzenKaffeeprogrammeausprobierenmusste *hihi*
Die "Installation" der Saeco war etwa umständlich, aber eigentlich nur deshalb, weil das Handbuch wirklich grottig ist: Man stelle sich vor, dass die Beschreibung "Wasser innen Tank, Gerät anschalten, Kaffee wählen" auf Seite 1 steht, dabei ein Verweis auf die Installation des Wasserfilters auf Seite 20, von wo man auf Seite 15 springen muss, wo steht, wie man den Milchbehälter bedient. Da hätte man auch einfach chronologisch vorgehen können
Ist alles aktiviert und eingestellt, nimmt die Maschine erst mal einen Spüldurchlauf vor. Dabei mussten wir ordentlich schwitzen, weil der Behälter, der das Wasser auffangen sollte, viel zu klein war und ständig gewechselt werden musste. Für einen größeren Behälter ist jedoch die Abstellfläche nicht groß genug. Aber auch das sind alles Kleinigkeiten.
Die Bedienung ist wirklich supereinfach per Touchdisplay. Die einzelnen Getränke - Espresso, Espresso Macchiato, Kaffee lang, Kaffee, Cappuccino, Latte Macchiato, warme Milch und heißes Wasser - lassen sich hinsichtlich der verwendeten Kaffeemenge (natürlich nur da, wo auch Kaffee drin ist) und Temperatur im Menü anpassen, ich fand den Standard aber durchaus okay. Außerdem gibt's besagten Kaffeestärkeregler, den man auch während der Zubereitung noch bedienen kann. Man drückt also einfach auf den Knopf für das gewünschte Getränk, die Maschine mahlt die Bohnen und gibt den Kaffee aus. Beinhaltet das Getränk Milch, steht sogar die Option "mehr Milch" zur Verfügung. Und wer gar nicht auf seine vorgemahlenen Kaffeesorten verzichten mag, der kann sogar Pulverkaffee verwenden - allerdings geht dann immer nur eine Tasse auf einmal, und man muss das Pulver immer vor der Zubereitung einfüllen. Die Bohnen kann man dagegen im dafür vorgesehenen Behälter lassen.
Doch nur zum Geschmack: Natürlich kommt es hier auf die verwendeten Bohnen an. Ich hab mir bei der Black Bean Coffee Company einen 250g-Beutel "Love Beans" gekauft. Damit habe ich schon einen Espresso und einen Espresso Macchiato gemacht. Der Zappes hatte einen Cappuccino mit extra Espresso. Beides fanden wir recht gut, auch wenn mir der pure Espresso etwas zu schwach war. Aber dafür gibt's ja diverse Tweaking-Optionen. Der Macchiato und der Cappuccion hatten einen wunderschönen, luftigen Milchschaum, wie sich das gehört. Jetzt muss ich nur noch rausfinden, ob man auch einfach nur Milchschaum machen kann.
Erstes Fazit: Ich bin restlos begeistert!