Wusstet Ihr, dass jeder Deutsche pro Jahr durchschnittlich
1,2 Kilogramm Honig isst? Zumindest behauptet das DasKochrezept. Dabei wird der größte Teil des Honigs importiert, nur 20 Prozent werden direkt im Land hergestellt. Ein Teil des hierzulande verkaufen Honigs kommt aus der Dritten Welt aus dem "Fairer Handel"-Projekt. Wer's beim Honig also gern exotisch mag, sollte zu Gläsern mit dem TransFair-Siegel greifen. Konventioneller und so genannter "Bio"-Honig unterscheiden sich nicht durch die Bienenrassen, sondern in der Arbeit der Imker. Bio-Imker stellen ihre Bienenvölker nicht in konventionell bewirtschaftete Flächen und setzen keine chemisch-synthetischen Medikamente gegen Bienenkrankheiten ein. Beim Abfüllen des Honigs wird auf hohe Temperaturen verzichtet, damit seine Inhaltsstoffe möglichst naturbelassen bleiben.
Übrigens: Honig sollte stets kühl (zwischen 10 und 18 Grad ) und dunkel gelagert werden und stets gut verschlossen sein, da er leicht den Geruch anderer Lebensmittel annimmt. So lässt er sich mindestens zwei Jahre lang aufbewahren. Durch natürliche Prozesse kristallisiert der Honig nach einiger Zeit und wird fest. Wer ihn lieber cremig mag, kann ihn in einem leichten Wasserbad, welches nicht über 40 Grad warm sein sollte, etwas erwärmen.